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Mrz 21

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Rezension: „Blutbraut“ von Lynn Raven

Bewertung:

Wissenswertes:

  • Erschienen am 31.10.2011
  • 736 Seiten
  • 42 nummerierten Kapiteln
  • cbt Verlag
  • ISBN-10: 3570308871
  • ISBN-13: 978-3570308875

Wenn man plötzlich nicht mehr weiß, was man glauben soll oder wem, darf man schon einmal schreien und um sich schlagen.

Cover:

Die reine Optik des Covers sagt mir sehr zu. Es kommt sehr aussagekräftig zur Geltung und hat einen hohen Wiedererkennungswert.
Leider stört mich die Qualität des Einband.
Es ist ein sehr, sehr, sehr dickes Buch und durch die hohe Seitenzahl einfach nicht als Taschenbuch geeignet.
Es sah aus wie 20x gelesen.
Leider ist nun auch nach einem Mal lesen, der Buchrücken nicht mehr schön, so sehr man da auch aufpasst, bei dieser Seitenanzahl einfach unmöglich.

Klappentext:

Seit sie denken kann, ist Lucinda Moreira auf der Flucht vor Joaquín de Alvaro, denn sie ist eine »Blutbraut«, und nur ihr Blut kann den mächtigen Magier davor bewahren, zum Nosferatu zu werden. Doch gerade als Lucinda sich zum ersten Mal verliebt hat, wird sie entführt und auf Joaquíns Anwesen gebracht. Sie ist in eine Falle gelaufen: Chris, für den sie schwärmt, ist kein anderer als Joaquín de Alvaros Bruder, und auch er sucht eine Blutbraut. Und noch andere Magier begehren Lucindas Blut. Je näher sie Joaquín aber kennenlernt, desto mehr gerät ihr Bild von ihm ins Wanken und stürzt sie in ein Wechselbad der Gefühle …

Autorin:

Lynn Raven lebte in Neuengland, USA, ehe es sie trotz ihrer Liebe zur wildromantischen Felsenküste Maines nach Deutschland verschlug. Nachdem sie zwischenzeitlich in die USA zurückgekehrt war, springt sie derzeit nicht nur zwischen der High- und der Dark-Fantasy hin und her, sondern auch zwischen den Kontinenten und ist unter den Namen Lynn Raven und Alex Morrin erfolgreich.

Erster Satz:

Die Kondome knisterten in meiner Gesäßtasche.

Meinung:

Ich habe mich ja lange vor diesem Buch gesträubt, nicht weil ich inhaltlich desinteressiert war, sondern weil mich diese hohe Seitenzahl etwas abgeschreckt hat.

Lustigerweise habe ich gar nicht mit „Vampiren“ gerechnet, wenn man es so nennen kann. Ich finde die Bezeichnug trifft gar nicht so gut auf die Protagonisten zu. Gut ist auch, dass die Autorin da kein riesen TamTam daraus gemacht hat. Nach dem Riesen Twilight Hype, war diese Thematik wirklich völlig zerkocht.
Doch dieses Buch hat mir wieder Lust auf Vampir-Romane gemacht.
Ich habe keine Ähnlichkeiten zur besagten Reihe oder dergleichen gespürt.
Für mich war es ganz, ganz starke Fantasy die wirklich jedes Herz in diesem Genre höher schlagen lässt.
Lynn Raven schafft eine Liebesgeschichte, die weder kitschig noch nervig rüber kommt.

Wenn ich mich aufschlitzen lassen muss, damit du dich zu mir legst, werde ich das mit Freuden ab sofort jede Nacht tun.

Und das bei dieser Seitenzahl.
Ich war wirklich überrascht, wie schnell ich dieses Buch doch durch hatte. Die Seiten flogen nur so dahin. Dies lag wahrscheinlich auch daran, dass dem Leser keine Zeit zum ausatmen gelassen wurde. Die Tatsachen und Szenen überschlugen sich förmlich. Eine spannende Situation nach der anderen. Man war ganz nah an Lucinda dran, auch wenn ich sie manchmal am liebsten geschüttelt hätte. Was konnte sie nur an Chris finden, wenn sie Joaquin haben konnte? Also wirklich!
Gut durchdacht war auch die Perspektivenweise der Autorin. Die meiste Zeit wurde aus Lucindas Ich-Perspektive erzählt, aber auch immer gemischt mit einer objektiven Erzählerperspektive über die anderen Charaktere. Dadurch blieb vor allem Joaquin geheimnisvoll und spannend für den Leser.
Ich wünschte mir sehr eine Fortsetzung, da ich finde, dass am Ende des Buches zu wenig gesagt wurde. Da kann noch mehr kommen! Ich würde es mir wünschen. Denn schließlich geht da die Liebesgeschichte erst richtig los. Und die ein oder anderen Fragen blieben schließlich offen.

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