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Apr 20

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„Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“ – Kerstin Gier

Bewertung:

Das schreibt der Bastei Lübbe Verlag darüber:
Kati ist mit Felix glücklich, aber inzwischen hat sich der Alltag in ihr Liebesleben geschlichen – und damit die Zweifel: Ist es überhaupt eine gute Idee, mit ihm alt werden zu wollen? Als sie Mathias kennen lernt und sich in ihn verliebt, wird Katis Leben plötzlich kompliziert. Und turbulent. Besonders, als sie einen Unfall hat und im Krankenhaus wieder zu sich kommt. Exakt einen Tag, bevor sie Felix das erste Mal begegnet ist – fünf Jahre zuvor. Dieses Mal möchte Kati alles richtig machen – und sich für den richtigen Mann entscheiden …
Ein Roman über die große Liebe und das kleine Glück. Und über die Schwierigkeiten, das Schicksal zu überlisten.

Ich bin ein großer Fan von Kerstin Gier und kann mit Stolz behaupten, wirklich JEDES Buch von ihr gelesen zu haben.Das hat für Frau Gier einen großen Vorteil, denn ich werde mit Sicherheit ihre Romane schon lange vor Erscheinen auf meiner Wunschliste führen und direkt zum nächsten Buchladen rennen, wenn es dann endlich da ist. Andererseits habe ich natürlich extremst hohe Ansprüche. Nach der Mütter-Mafia-Reihe, die – mal gelinde ausgedrückt – einfach von vorne bis hinten genial war, und der Edelstein-Trilogie, in der sich Gier in ein neues Genre traut und mich auch da voll überzeugt hat, sind meine Erwartungen ihre Romane betreffend natürlich riesig.

Nun also „Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“: Ein pinkes Buch mit einem Esel auf dem Cover… davon kann man nun halten, was man will, aber der Titel passt einfach wie die Faust auf’s Auge! 🙂

Kati ist schon ziemlich lange mit Felix zusammen. Sie kennt ihn wie ihre Westentasche. Richtige Überraschungen gibt es da nicht mehr. Irgendwie ist die Luft raus. Sie sehnt sich danach, erobert zu werden, und Felix sehnt sich nach einem anstrengenden Arbeiststag ausschließlich nach einigen Stunden Schlaf.
Unzufriedenheit macht sicht breit. Und genau zu diesem Zeitpunkt trifft Kati auf Mathias. Den unglaublich lustigen und gutaussehenden Mathias. Sie sind sich sofort sympathisch und verlieben sich ineinander. Kati ziert sich erst – immerhin ist sie ja verheiratet und liebt ihren Mann. Aber sie kann sich Mathias einfach nicht entziehen. Es ist eben der Reiz des Neuen und frisch verliebt sein ist ja auch irgendwie berauschend.
Aber dann kommt alles doch ganz anders.

Bei einem Treffen zwischem Mathias und Kati wird Kati von einem verrückten Obdachlosen auf die Gleise geschubst, genau vor eine einfahrende U-Bahn.

Sie wacht in einem Kölner Krankenhaus wieder auf und nach einigen verwirrenden Missverständnissen, verständnislosen Blicken und einer Fast-Einweisung in die psychatrische Abteilung ist Kati eines klar: Sie ist irgendwie in die Vergangenheit gereist und zwar ziemlich genau fünf Jahre. Morgen wird sie Felix kennen lernen.

Sie beginnt nun ihre Zukunft neu zu formen. Sie geht Felix absichtlich aus dem Weg und meidet Orte, an denen er sich aufhalten könnte. Ohne schlechtes Gewissen (zumindest fast), einigen Kilos weniger auf den Rippen und mit weniger Lachfältchen begibt sie sich auf die Suche nach Mathias, um ihn auf eine ganz „ungezwungene“ und „spontane“ Art und Weise kennen zu lernen und von sich zu überzeugen.

Doch ganz von Felix lassen kann sie eben doch nicht… und außerdem muss „Future-Women“ ja auch noch viele andere Dinge regeln und vor allem versuchen, manch schreckliche Dinge zu verhindern!!

Das alles geschieht natürlich auf eine für Kerstin-Gier-Bücher ganz typische Art. Kerstin Gier hat es einmal wieder geschafft, dass mich im Zug alle für leicht gestört halten. Ich selbst finde es ja schon seltsam, wenn jemand beim Lesen ständig ins Buch grinst. Ich aber musste die ganze Zeit ein lautes Lachen zurückhalten. Das unkontrollierte Grunzen aus meiner Richtung reichte aber auch schon, um das gesamte Bordrestaurant auf mich aufmerksam zu machen!

Das einzige, was ich zu bemängeln habe ist, dass das Buch zu kurz war und ich somit auch nur zwei Tage Spaß damit haben durfte!

Fazit: Dieses Buch ist – wie nicht anders zu erwarten – einfach weiterzuempfehlen. Wer mal wieder richtig herzlich lachen möchte und vielleicht sich mit Kati auch ein wenig frisch verlieben, der muss hier zugreifen!
Kerstin Gier bedeutet: garantierte Unterhaltung! Volle Punktzahl und bitte mehr davon!! [kadda]

Hier die Leseprobe

„Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“ von Kerstin Gier
Bastei Lübbe
288 Seiten
EUR 12,99
ISBN-10: 3785760507
ISBN-13: 978-3785760505

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1 Kommentar

1 Ping

  1. Marisa

    Nach einer nächtlichen Bahnfahrt mit dubiosen Gestalten wurde mir dieses Buch empfohlen, da ich mich einer Situation wiederfand, die auch Kati am Anfang ihrer Geschichte widerfährt: Ich schrieb wie wild SMS an alle möglichen Menschen, da ich mich auf gar keinen Fall mit meinem nervenden Mitfahrer auseinandersetzten wollte.
    So kam ich dazu diesen Roman zu lesen, nein sagen wir zu verschlingen. Es war das erste Buch von Kerstin Gier, das ich las, doch wird es sicherlich nicht das Letzte gewesen sein. Durch ihre lebhafte und witzige Art zu schreiben fühlt man sich direkt in die Situation versetzt und fiebert mit den Figuren,
    Ich kann Katharina nur zustimmen, es ist wirklich zu empfehlen und vor allem, es bringt einen zum lachen!
    (Und endete zum Glück auch so, wie ich es gehofft hatte 😉

  1. Kerstin Giers Eselsuche » Geile-Zeile - Der Buchblog

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