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Feb 12

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Interview: Mit Kira Minttu von den“Ink Rebels“!

Ich bin die ganze Zeit schon so aufgeregt gewesen, weil nicht nur mein erstes „Autoren-Interview“ anstand, sondern weil es auch noch mit so einer herzlichen, großartigen Frau & Autorin wie Kira Minttu war!

Das wir aber über 3 Stunden fröhlich quatschen würden, hätten wir beide wohl nicht gedacht. So entstand ein wirklich tolles, sehr sehr sehr interessantes Gespräch das den einen oder anderen von euch sehr neugierig machen dürfte.

Kira Minttu hat vor gar nicht so langer Zeit ihren Debüt-Roman „Keep on dreaming“  veröffentlicht und Band 2 „Me, without words“ ist schon im Lektorat.

Ich für einen Teil finde beide Cover ja wunderschön und sie sind waschechte Blickfänger!

Eine unserer Rezension dazu könnt ihr hier nachlesen: „Klick“

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Aber seht selbst!

Julia: Meine Liebe, da wir in Sachen Musikgeschmack uns so ähnlich sind *grins* freue ich mich besonders, dass du dir heute die Zeit für dieses Interview nimmst. Vor allem vor dem ganzen Messestress! Bist du schon aufgeregt?

 *Bei Kira läuft American Psycho/American Beauty (aber leise, damit sie nicht so abgelenkt wird)*

Kira: Ja, ich bin total aufgeregt! So richtig! Ich verberge das allerdings bisher sogar ausnehmend gut. Beinahe sogar vor mir selbst. Es wird meine allererste Buchmesse sein, auf der ich in irgendeiner Form Teil des Programms bin, und ich schwanke quasi stündlich zwischen euphorischer Vorfreude und Nägelkauen. Geht auch gleichzeitig.

Julia: Dann haben wir ja was gemeinsam! Es wird auch meine erste Messe. Ich hoffe, dass deine Nägel bis März noch dran sind. Auf was freust du dich denn am meisten?

Kira: Schwer zu sagen – ich glaube, am meisten freue ich mich darauf, einige Leute endlich persönlich kennenlernen zu dürfen, die ich bisher nur virtuell kennengelernt habe, allen voran meinen Verleger – und dich natürlich! Ich freue mich auch darauf, alle meine Ink Rebels Kolleginnen zu sehen, und ich bin sehr gespannt auf die Menschen hinter vielen Namen, mit denen ich mich in den letzten Wochen und Monaten häufig ausgetauscht habe. Außerdem zerreißt es mich schier vor Spannung, wenn ich an den Samstag denke und daran, dass wir mittags eine „Ink Rebels“-Stunde am Amrûn-Stand haben werden – sollte ich tatsächlich in den Genuss kommen, mit Leserinnen meines Buchs plaudern zu dürfen, werde ich eventuell platzen, so beglänzt werde ich sein. *lacht* Worauf freust du dich am meisten?

Julia: Och! Das ist bei mir auch eine ziemlich lange Liste. Am meisten freue ich auf die vielen lieben Menschen die ich durch „Bücher“ – auch bisher nur virtuell- kennengelernt habe und endlich sehen werde. Es wirkt manchmal wie eine große Familie. Natürlich freue ich mich auch auf die schmerzenden Blasen am Fuß, weil ich wahrscheinlich den ganzen Tag von A nach B renne und „WOW!“ rufe. Aber gut das du die Ink Rebels erwähnst. Auf euch freue ich mich auch schon ganz dolle.

Du sprachst eben von einer Inky-Stunde am Amrûn-Stand. Sollte man da also unbedingt nach dir und den anderen Rebels Ausschau halten? Wann/Wo genau? Oder sollte man einfach der Rockmusik folgen? *lacht*

Kira: Am Samstag um 13.00 Uhr – ich musste eben glatt noch einmal nachschauen, um dir da nicht irgendeinen Mist zu erzählen. Wir werden direkt nach der zuckersüßen, sehr flammenhaarigen Katharina Wolf antreten – und ob ich diejenige sein werde, die für den Hintergrundsound sorgen darf, wird sich zeigen. *breites Grinsen*

Julia: Flammenhaarige! HAHA! Den Begriff muss ich mir unbedingt einprägen.

Kira: Aktuell zumindest stimmt er.

Julia: Wahrscheinlich werde ich also gar nicht mehr vom Amrûn Stand wegkommen.

Kira: Du wirst dich klonen müssen, fürchte ich.

Julia: Habe ja noch ein paar Tage Zeit mir eine Methode auszudenken!

Kira: Lass sie mich dann wissen – ich mach das dann auch.

Julia: Dann könntest du zwei Bücher gleichzeitig schreiben!

Kira: DAS wäre doch mal was! Denke schneller, Julia – wir BRAUCHEN diese Methode!

Julia: Ich streng mich an! Einige Leser fragen sich jetzt vielleicht „INK REBELS“ was ist das denn? Was sagst du denen?

Kira: Die Inkys … wir sind, kurz gesagt, ein Label. Ein Label, unter dem sich fünf Autorinnen, nämlich Julia Dibbern, Franziska Fischer, Jennifer Benkau, Daniela Ohms und ich, zusammengefunden haben, um Bücher in die Welt zu schubsen, an denen unsere Herzen hängen. Es begann alles mit einem Chat, in dem man sich austauschte, sich unterstützte, sich gegenseitig motivierte – und irgendwann gab es da auch noch ein „Was wäre wenn …?“ Dieses „Was wäre wenn …?“ haben wir dann umgesetzt – und wir staunen ab und an immer noch darüber, was alles möglich ist, wenn man aus einer Gedankenspielerei etwas Handfestes macht.

Julia: Du warst also von Anfang an dabei? Klingt aufregend!

Kira: Es war auch alles ziemlich aufregend. Ist es immer noch, wenn ich zurückdenke und mir überlege, was in den letzten drei, vier Monaten alles passiert ist.

Julia: Hättest du vor drei, vier Monaten noch nicht gedacht, dass ihr mal eine „Inky-Stunde“ auf der LBM 2017 haben werdet? 

Kira: NEVER! *lacht* Also, wir dachten von Anfang an groß – und in unseren Plänen haben natürlich auch die zentralen Buchmessen eine Rolle gespielt. Aber dass wir doch recht zeitnah nach unserem ersten Auftreten als Imprint beim Amrûn-Verlag unterkommen würden, in diese Richtung hatten wir eher nicht geplant.

Julia: Wer weiß also, was uns großes in ein paar weiteren Monaten erwarten wird.

Kira: Wir lassen uns da selbst überraschen – und während wir allem gespannt entgegensehen, was da in naher oder ferner Zukunft noch auf uns warten mag, arbeiten wir hart daran, die Dinge weiterhin überhaupt erst möglich zu machen.

Julia: Ich werde auch gespannt sein und euch treu und glücklich stalken. Jetzt möchten ich und die Leser natürlich noch was zu deinem Buch erfahren. Seit „Keep On Dreaming’s“ Veröffentlichung ist nun ein bisschen Zeit vergangen und die Arbeit zu Band 2 „Me Without Words“ läuft auf Hochtouren, wie fühlst du dich? Wie waren die Wochen nach Veröffentlichung für dich? Es gab sicherlich viele gute, aufregende Momente … aber gab es manchmal auch einen Moment wo du am liebsten schreiend davongelaufen wärst?

Kira: Sehr viele Fragen … wie fühle ich mich? Aktuell sehr aufgeregt, fast ein wenig angespannt. „Keep on“ lief sehr gut an, ich bin immer noch … erstaunt? Verwirrt? Überrascht? Überwältigt? Vielleicht eine Mischung aus alldem – jedenfalls, immer noch beeindruckt von den Rückmeldungen, die nach der Veröffentlichung kamen, von den Verkaufszahlen und von dem Interesse, das dem Buch entgegenschlägt. Ich bin ja diejenige in unserer Runde, die bisher noch überhaupt keine Veröffentlichung vorzuweisen hatte, jedenfalls keine in dem Bereich, in den ich mich nun hineingewagt habe – ich hatte schlichtweg nicht damit gerechnet, dass das Buch so gut ankommen würde. Und jetzt liegt die Messlatte gefühlt sehr, sehr hoch. Beim Erstling war ich noch einigermaßen unbekümmert (na ja, auf’ne Art *grinst*), jetzt allerdings steht schon die Frage über allem, ob „Me, without words“ den aufgebauten Erwartungen gerecht werden wird. Das Keep-on-Buchuniversum gehorcht ja mehr den Anforderungen einer Reihe, weniger denen einer Serie. Das heißt, die bisherigen Hauptfiguren werden an den Rand treten – und ich weiß nicht, ob das jedem so gut gefallen wird.

Julia: #TeamJako

Kira: Das meine ich. *lacht*

Julia: Natürlich hat man als Leser gewisse Erwartungen, wenn einem der erste Band sehr gut gefallen hat. Ich kann mir gut vorstellen das es einen gewissen Druck, bzw. eine Anspannung auslöst. Aber ich bin fest überzeugt, dass Band 2 denen die Band 1 so wundervoll fanden, auch gefallen wird. Zu deinem anderen Punkt. Natürlich stellt man Sympathien zu bestimmten Buchfiguren her, wie dir ja bekannt ist war ich am Ende völlig hin und weg von Jako. Ich glaube aber auch, dass ich von den neuen Prota‘s genauso um den Finger gewickelt werde wie in Band 1.

Kira: Ich werde das bei dir ja recht zeitnah erfahren. *lacht*

Julia: Oh ja! Ich bin schon ganz aufgeregt! Gibt es denn noch andere -unveröffentlichte- Manuskripte?

Kira: Ja, einige. Drei davon sind komplett fertiggestellt. Eines spielt im „Keep on“-Universum (allerdings eher YA), die anderen beiden haben nichts damit zu tun und gehören teilweise auch einem völlig anderen Genre an. Darüber hinaus gibt es noch einige weitere, ansatzweise durchgeplottete Ideen – hier liegen die Leseproben und Exposés, und ich würde irgendwie viel mehr Zeit benötigen, um mich um diese Buchbabys endlich auch mal wieder angemessen kümmern zu können.

Julia: Ich hoffe doch, dass irgendwann die Zeit dafür da sein wird! Vielleicht klappt es bis dahin ja mit dem Klonen.

Kira: Das wäre hilfreich.

Julia: Bei Keep On Dreaming ist ein großes Thema ja die Musik. Inwieweit spiele die Musik eine Rolle bei der Entstehung? Oder war sie sogar ausschlaggebend die Idee für das Buch?

Kira: Musik und alles, was damit zusammenhängt, spielte insofern eine große Rolle bei der Entstehung von Keep on, als dass viele Erfahrungen aus der Zeit, in der ich selbst ein Musikmagazin herausgebracht habe, in das Buch eingeflossen sind. Etwa drei oder vier Jahre lang war mein Leben dem von Katinka nicht unähnlich – zumindest, was das Drumherum im Hinblick auf Rezensionen, Konzerte, Interviews und dem Durchorganisieren diesbezüglich betrifft (einen James hat es in der Form allerdings nicht gegeben *lacht*). Musik ist bis heute etwas, das aus meinem Leben nicht wegzudenken ist, insofern ist es nicht weiter überraschend, dass sie im Erstling einen so großen Raum einnimmt.

 Julia: Das klingt ganz schön rebellisch und aufregend! Vielleicht keinen James, aber eine Nacht im Tourbus? *Zwinkert*

Kira: Es gab Nächte in Tourbussen, ja, aber vergleichbar waren sie nicht wirklich. Tatsächlich habe ICH im Gegensatz zu Katinka nämlich den ein oder anderen Tourbericht gemacht – und dann fährt man eben mit. Im Tourbus.

Julia: Ich würde ja gerne weiter darauf eingehen, aber nachher muss ich noch eine Altersfreigabe machen für dieses Interview…

Kira: Es würde vermutlich eher nicht auf dem Index landen, wenn ich dir erzähle, wie ich, halbtot vor Müdigkeit, auf unbequemen Sitzen zusammengeknäult saß und mich bemühte, wenigstens noch ein paar Notizen zum Tag hinzubekommen, bevor ich einfach einschlief. Sehr, sehr jugendfrei. Um mich rum schnarchte es …. SEHR aufregend. *lacht laut*

Julia: Also alles reines Klischee was man so hört?

Kira: Nein, an den meisten Klischees ist schon was Wahres dran. Es gibt sie alle, die Dinge, die man so gemeinhin mit Rockmusik verbindet – aber nicht unbedingt in ihrer reinen Form vereint in einer Person. Jeder, der ernsthaft Musik macht, weiß, dass man, selbst, wenn man nach außen das ein oder andere Klischee auslebt (Image ist alles), in allererster Linie Arbeit und Energie und Zeit und unendlich viele Nerven in das Projekt „Rockstar“ stecken muss, bevor man auch noch viel Glück braucht, um da zu landen, wo die meisten hinwollen: auf die Bühnen vor Fans, vor VIELEN Fans. Als Frau in diesem ganzen Rockmusik-Universum triffst du aber vermutlich auf sehr viel mehr klischeebereite Typen, als wenn du ein Mann wärest.

Julia: Also a la Katinkas Meinung.

Kira: Katinkas Probleme waren mir bestimmt nicht unbekannt, nein.

Julia: Du als Rockstar-Musik-Profi also, welchen Song sollte jeder mal gehört haben?

Kira: WAAAAH! Wie Kannst du mich SO ETWAS fragen?! Das ist ja, als wolltest du mein Lieblings-BUCH wissen!

Julia: Damit die Leser sich genau DIESEN Song beim Lesen von Keep On Dreaming anhören können!

Kira: Ich habe während der „Keep on“-Zeit durchaus bestimmte Songs gehabt, die ich wieder und wieder hören musste (ich habe immer bestimmte Songs, die zu meinen Manuskripten gehören) (auch wenn ich die nie WÄHREND des Schreibens hören würde, sondern immer nur davor und danach) – jedenfalls: Es gibt diese Songs ja, aber ich verrate sie hier nicht, denn einige davon waren auch ganz klare Inspirationsquellen für bestimmte Figuren im Buch, und ich möchte dann doch niemandem meine Vorstellung von James aufdrücken. Oder von Gavin. Oder Jako. *Zwinkert*

 Julia: Gibt es deshalb keine Playlist im Buch? Das ist in der heutigen Buch-Welt ja keine Seltenheit mehr.

 Kira: Das stimmt wohl. Ich hatte zunächst den einzelnen Kapiteln sogar Zeilen aus Songs vorangestellt, mich aber dann dagegen entschieden. Abgesehen davon, dass ich zu dem Zeitpunkt, als Keep on entstand, noch keinen Schimmer hatte, wie das mit dem Urheberrecht aussehen könnte, tauchte eine Band eben doch immer wieder auf. Mir war jedoch wichtig, dass die Leser ihren ganz persönlichen Soundtrack hören, wenn sie sich durch die Bühnenszenen lesen.

Julia: Stichwort Urheberrecht! Die Songtexte in deinem Buch…

Kira:…stammen von mir.

Julia: Existieren da „richtige“ Songs zu? Wenn ja, muss ich dich wohl leider heiraten.

Kira: Zu DEM Song, der immer wieder im Buch auftaucht, existiert ein Gegenstück in der Echt-Welt, ja. Ich habe mich gedanklich an der Melodie orientiert und einfach meinen Text draufgeschrieben.

Julia: OHA! Ich werde dich wohl auf der Messe so lange kitzeln müssen, bis du mir die Melodie zeigst!

Kira: Du hast garantiert deine ganz eigene Melodie dazu im Kopf. *Zwinkert*

Julia: Och, da käme vieles in Frage wie du weißt.

Kira: Ich finde es zum Beispiel immer ausnehmend spannend, wenn Leute mir erzählen, welche Bands sie so vor Augen haben, wenn sie sich James in Action vorstellen. Schon allein deshalb werde ich den Teufel tun, und diese Gedankenspielereien vernichten, indem ich allen MEIN Bild in Detail präsentiere.

Julia: Oh, das stimmt natürlich. Der James in meinem Kopf ist nicht schlecht.

Kira: Erzähl mal – wer ist es? *schaut Neugierig*

Julia: Das erzähle ich dir dann, wenn du mir deinen Song nennst.

Kira: HA! Tz.

Julia: *lacht* Worauf können wir uns denn in Band 2 freuen?

Kira: In „Me, without words“ tritt Katinkas Freundin Juli die Protagonistinnen-Rolle an. Inhaltlich rückt das Buch ein ganzes Stück weiter in eine sehr viel ernstere Richtung – ich verrate dir mal den U4-Text, der bereits feststeht:

Julia: Juli ist mir und vielen anderen bestimmt auch in Band 1 schon sehr ans Herz gewachsen!

Kira: Das wäre schön. Sie gehört zu den Figuren, in die ich immer weiter hineinschauen wollte – dass es beim Nachfolger um sie gehen würde, stand daher recht schnell fest.

Julia: Die Figuren machen eben was sie wollen.

Kira: Kommt vor. *zwinkert*

Julia: Also… da war eben ein Doppelpunkt?

 Kira: Genau, Doppelpunkt:

Es ist dieses Gefühl, verlorenzugehen. Es ist das Schweigen, das über allem liegt, es sind die unausgesprochenen Worte, die im Raum hängen und die Juli am liebsten herunterschlagen und ihren Eltern in die versteinerten Gesichter werfen würde. Es sind die Erwartungen, die sie hinter den Kerzen zu erkennen glaubt, die ihr Freund Levin angezündet hat, und es ist die Freundschaft zu ihrer besten Freundin, die an den Rändern auszufransen scheint. Es sind all diese Gründe, aus denen Juli mit dem Gedanken spielt, sich auf jemanden einzulassen, dessen Absichten sie nicht zu durchschauen vermag …

Julia: WOW! Das klingt schön tiefsinnig! Also Gänsehaut habe ich allemal.

Kira: Es wird … anders. Ich bin gespannt darauf, ob jemand, der Keep on mochte, auch Juli in ihre Welt folgen wollen wird.

Julia: Mit diesen Sätzen erweckst du auf jeden Fall große Neugierde. Da Juli in Band 1 eine fröhlich – knutschende- Rolle einnahm, wirkt es hier wie das Gegenteil. Also ich für meinen Teil, könnte jetzt hier auf der Stelle mit dem Lesen beginnen!

Kira: Sie war im ersten Band auch die, auf die Katinka sich immer verlassen konnte, die, die sich den Kopf darüber zerbrochen hat, wie ihre Freundin ihr etwas durcheinandergeratenes Leben wieder in den Griff bekommen könnte – sie ist eine starke Persönlichkeit und zu erkennen, dass sie verletzlich ist, wird nicht einfach für sie.

Julia: Es war also bestimmt auch nicht einfach für dich … es zu schreiben?

Kira: Es war auf der einen Seite sehr leicht – ist es immer, wenn ich erst einmal in eine Figur und ihre Geschichte eingetaucht bin. Auf der anderen Seite habe ich für „Me, without words“ bestimmt die häufigsten Enden geschrieben, die ich jemals einer Geschichte verpasst habe. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich mit einem bestimmten Ende anfreunden konnte.

Julia: Oh, darauf werde ich zurückkommen, wenn ich es dann gelesen habe. Wo ist nur die Zeit hin?

Kira: Das habe ich mich tatsächlich auch gerade gefragt – ist echt schon Mitternacht vorbei?!

Julia: Info für an die Leser: Wir haben vor ca. 3 Stunden angefangen. *lacht*

Abschließend habe ich natürlich noch die Frage der Fragen an dich!

Kira: *guckt gespannt*

Julia: Was sagst du denen, die dein Buch noch nicht kennen und jetzt wahnsinnig Neugierig sind… WARUM sollten sie Keep On Dreaming lesen?

Julia: Sie tippt… und tippt… und tippt…

Kira: Das ist auch verflucht schwer, das in einen Satz zu bringen! *lacht und tippt weiter*

Ich würde mal sagen, wenn man mit Musik etwas anfangen kann und darüber hinaus ganz gerne mal an die Zeiten (zurück)denkt, in denen die Musik eine sehr präsente Rolle im eigenen Leben hatte (wenn es nicht sogar immer noch so ist) – dann findet man in Keep on Dreaming eine Welt vor, die abseits aller gängigen Standardszenarios eine sehr, sehr süße Geschichte von einem Mädchen erzählt, das sich zwischen Musikern, Konzerten, Schule und Freunden mit Problemen herumschlagen muss, die die ein oder andere sogar ganz gerne einmal hätte. Und dabei bin ich so dicht am wahren Leben geblieben, wie es eben geht. Uff. Gemeine, fiese, schwere Frage zum Schluss. Ich und Marketinggerechte Kurzaussagen – wir passen nicht so recht zusammen.

Julia: Dann hier noch was leichtes: Schokolade oder Weingummi?

Kira: Schokolade!

Julia: Jako oder James?*lacht laut*

Kira: Hehehe. Fängt mit „J“ an.

Julia: Justin Bieber?

Kira: ! *lacht* James. Tja.

Julia: *lacht* Ich danke die vielmals für deine Zeit heute (für deine Umfangreiche Zeit)!

Kira: Ich danke dir für dieses sehr, sehr nette Interview und für DEINE Zeit! Das würde ich jederzeit wiederholen. (Und es gibt mir zu denken, dass du das Interview so abrupt beendest, nachdem ich „James“ gesagt habe.)

Julia: #TEAMJAKO *kreisch*

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