Zu Besuch bei Katharina Wolf

Ein Wochenende lang in Ludwigshafen. Was ich dort erlebt habe und wen ich getroffen habe, erfahrt ihr im Beitrag!

Donnerstag

5:00 Uhr

Der Wecker reißt mich aus einem kurzen, unruhigen Schlaf. Denn ich bin aufgeregt wie ein kleines Kind! Seit Wochen warte ich auf diesen Tag und endlich ist er da. Heute sehe ich Kadda wieder!

Noch schnell die letzten Sachen in die Tasche packen, Kamera, Ladekabel, Geld, Bücher …. und dann geht es auch schon zum Bahnhof.

 

8:00 Uhr

Ab in den Intercity nach Ludwigshafen. Ganze drei Stunden Zugfahrt vor. Und das ist der gemütlichen 1. Klasse, danke Deutsche Bahn für das günstige Zugticket (Ja, keine Ironie). Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, Katharinas neues MS zu lesen #SebHiro, aber durch schlechte Internet Verbindung und zickendes Tablet, musste ich umdisponieren und entschloss mich, ein Hörbuch zu hören. Also find ich an „Es wird keine Helden geben“ zu hören und musste im zweiten Kapitel schon heulen. Die Frau mir gegenüber lachte, als ich es ihr erklärte.

 

12:00 Uhr

Angekommen!

Ich bin endlich in Mannheim HBF angekommen. Nun gehts weiter mit der Straßenbahn. Wenn da nicht der komische HBF wäre. Ja, ich habe mich tatsächlich verlaufen! Bahnsteig Treppe runter.

Kadda: Du musst zum Haupteingang. Ausgeschildert waren „Lindenhof“ und „Zu den Zügen“. Nix Haupteingang. Irgendwann war es mir zu doof und mit 100kg Koffer durch die Gegend zu pendeln und ich sprach jemanen an, der mir dann  mitteilte, das ich bloß wieder die Treppe „da hinten“ hoch müsse.

Das Ende vom Lied: Treppe runter und dann Richtung „City“ dann Treppe rauf. Das muss einem doch gesagt werden. Danke, Mannheim!

Jetzt schnell in die nächste Straßenbahn, die hab ich zum Glück direkt gefunden und keine zwei Haltestellen später war ich dann am Berliner Platz in LU.

Planlos schaute ich mich um.

Und wurde dann von hinten überfallen, denn Lieblingskadda ist in ihrer MiPa direkt zu mir geeilt um mich abzuholen.

Nach einer Runde knuddeln schlenderten wir dann in Richtung Hotel. Schnell den Koffer loswerden und weiter.

Mit großen Augen lies ich mir dann LU zeigen. Wichtige Punkte: Rhein Galerie, Thalia in der RG, der Rhein, Comic/Manga-Dealer und das „Rathauscenter“. Nachdem ich mir was zu futtern besorgt habe, musste Katharina auch noch für ein paar Stunden arbeiten und ich hatte Zeit Koffer auszupacken, umziehen und natürlich etwas Essen.

Weil es mir dann aber schnell langweilig wurde bin ich runter zum Rhein und habe mich in die Liegestühle gesetzt und einfach mal entspannt.

Urlaub!

 

16:00 Uhr

Bisschen durch die Rhein Galerie schlendern und auf Kadda warten. Als sie endlich da ist gehen wir rasch weiße T-Shirts kaufen, denn wir wollen sie bedrucken lassen!

 

Nachdem wir dann im Drucker-Laden waren schlenderten wir weiter durch die Straßen. Dann ab in den Supermarkt, weil wir Lust auf Eis haben. Also wird noch rasch alles für die Eismaschine eingekauft. Joghurt und Toppings!

Danach gehts dann zu Katharina nach Hause und wer erwartet uns dort? Der wunderbare Emil und natürlich auch Patrick. Außerdem lerne ich endlich die beiden Geile-Zeile Katzen kennen, die ich sofort ins Herz schließe!

 

Nach Abendessen und Eis und viel Plauderei gehts dann in einem gemütlichen Abendspaziergang zurück ins Hotel.

Gegen 23:00 Uhr falle ich dann hundemüde ins Bett.

Ach ja, ein paar Mangas habe ich auch gekauft.

 


Freitag

7:00 Uhr

Irgendwie bin ich viel zu früh wach. Obwohl ich noch hätte schlafen können, springe ich dann unter die Dusche und mache mich fertig für den Tag.

Da Kadda noch nicht ready ist, weil es einfach noch viel zu früh ist, gehe ich um 9:00 Uhr zum Rhein und lege mich in die Liegestühle. Hörbuch im Ohr und einfach die Sonnenstrahlen genießen. Menschen beobachten, Schiffe analysieren und die Ruhe genießen.

Nachdem Kadda ihre sportliche Routine am Morgen beendet hat, finde ich einen schönen Bäcker mit Café und gönne mir erst mal eine Runde Kaffee. Auf dem Weg zu ihr stöbere ich das ein oder andere Schaufenster und gegen 10:00 Uhr komme ich dann auch schon bei ihr an.

Dann wird eingekauft, denn wir haben etwas tolles vor: Dampfnudeln machen!

Warum ausgerechnet Dampfnudeln? Gute Frage! Denn ich habe mir sagen lassen, dass man das kennen muss. Also her damit! Wenn man schon mal da ist, muss man auch was Regionales essen.

Und erst war ich skeptisch. Süß und salzig? Ich konnte es mir schlecht vorstellen und dann der erste Bissen: Himmel – ist das lecker!

Rezept findet ihr hier.

So kam es dann dazu, dass wir uns an Dampfnudeln überfressen haben und dabei den Anime Naruto angefangen haben. Und war hinterher extrem übel, vom vielen Salz. Aber das war es Wert.

Gegen Mittag haben wir uns dann mit Timo von Rainbookworld getroffen, der auch in LU wohnt. Ein kleines Bloggertreffen in Form von Schlendern durch die Stadt, Bib, Rhein Galerie und Kaffee am Rhein.

Außerdem haben wir die wundervolle Mitarbeiter von Thalia getroffen, die es möglich gemacht hat, dass unsere Bücher im Regal stehen! Natürlich muss davon auch ein Selfie her! Danke, Anke Klos!

 

16:00 Uhr

Wir mussten noch schnell unsere bedruckten Shirts abholen und ins Hotel Geschenk für Diana von Magictimes einpacken. Denn die war unser nächstes Date!

 

18:00 Uhr

Endlich traf ich meine Lieblingsdiana wieder. Denn auch auf sie habe ich unglaublich gefreut. Seit der LBM hatten wir uns nicht mehr gesehen und um so schöner war es, sie endlich wieder die Arme zu schließen.

Wir haben uns im ALEX verabredet und warteten dann noch auf Lena und Rica sowie Steffi, mit denen wir dann um 20:00 Uhr ins Kino gegangen sind.

Love, Simon!

Wir alle waren der Meinung: Das ist einer der besten Buchverfilmungen ever!

Weil wir uns danach aber noch nicht trennen wollten, ging es dann in  einen Irish Pub Irelandsown„, nicht weit weg vom Hotel, indem Katharina damals gejobt hat.

Ich wurde dazu verdonnert ein Babyguinness zu trinken und ließen den Abend gemütlich ausklingen. Zu schnell war der Tag vorbei, viel zu schnell musste ich mich von Diana wieder verabschieden.

 

1:00 Uhr

Zeit fürs Bett! Mit einem lächeln im Gesicht schlief ich schnell ein.


Samstag

8:00 Uhr

Schon wieder zu früh wach. Es ist zum verrücktwerden! Als wolle meine innere Uhr, dass ich früh aufstehe, um möglichst viel vom Tag zu haben.

 

9:00 Uhr

Als sei es eine Routine, ging ich als erstes wieder zum Rhein, um die Morgensonne zu genießen. Heute ist es bereits morgens extrem warm und der Himmel strahlend blau. Nach einer Stunde Entspannen, öffnete dann auch schon die Rhein Galerie.

 

10:00 Uhr

Entspanntes shoppen durchs Center. Kadda ist dazu gestoßen, dann hatten wir plötzlich Hunger.

 

11:00 Uhr

Da es eine Uhrzeit ist, wo es schon fast zu spät für Frühstück aber auch zu früh für Mittagessen ist, sind wir dann zum nächsten China-Buffet gestürmt und haben und den Bauch mit frittiertem Fleisch, Reis und Nudeln sowie Sushi voll gestopft.

12:00 Uhr

Ab nach Mannheim! Heute lerne ich ein bisschen von der anderen Stadt kennen. Fazit: Ludwigshafen gefällt mir ein bisschen mehr. Zuerst sind wir ins Starbucks gefahren und haben uns eine Runde Cold Brew gegönnt. Mittlerweile ist es draußen unerträglich heiß und jeder Schritt wird anstrengend.

Nachdem wir Dean dann noch im Thalia in Mannheim entdeckt haben, sind wir mit der Bahn weiter zum Luisenpark in Mannheim. Was man dort macht? natürlich Bötchenfahren!

Eines unserer Highlights dieses Wochenende. Denn ne gute Stunde sind wir

auf dem Wasser gewesen, haben Monsterfische gesehen und über dieses und jenes Unterhalten.

 

15:00 Uhr

Nachdem wir wieder an Land waren, ging es zum Chinesischen Teehaus, wo die liebe Tanja von Just some Bookstories auf uns wartete. Auf dieses Wiedersehen freute ich mich auch ganz Besonders. Nach einer Runde Tee und Eis, ging es dann mit der Bimmelbahn zurück zum Eingang und dann wieder in Richtung Mannheimer Innenstadt.

 

18:00 Uhr

Mittlerweile ist der Kopf ganz schön Dizzy von der Hitze und eigentlich wäre ein kühler Platz im Schatten genau richtig. Doch wir haben noch eine Verabredung auf die ich sehnsüchtig wartete.

Kadda, Tanja und ich treffen und mit Steffi, um zu Abend zu essen. Wo geht dies besser, als beim traditionellen Koreaner? Wer mich kennt weiß, wie sehr ich die Kultur liebe und das war einfach perfekt. Leckeres Essen mit tollen Menschen! So kann der Samstag enden.

Oder auch nicht. Denn danach wollte noch keiner von uns zurück.

Also ging es zum zweiten Mal zu Starbucks und mit einem Kaffee in der Hand setzten wir uns an den Mannheimer Wasserturm. Plauderten, beobachteten Menschen und wurden von Pokemonjägern verfolgt. (wirklich wahr)!

Gegen 21:00 Uhr brachen wir dann aber doch so langsam auf. Es wurde leider wieder Zeit Abschied zu nehmen. Mit schweren Herzens ging es dann  zurück zum Hotel.

Weil Kadda aber auch noch nicht so richtig nach Hause wollte, haben wir uns dann für eine Stunde noch an den Rhein gesetzt und den Sonnenuntergang beobachtet.

 

 


Sonntag

8:00 Uhr

Schon wieder früh wach. Nun. Der letzte Tag in LU ist da. Der Abschied sitzt schon in den Knochen.

 

9:00 Uhr

Nachdem ich den Koffer gepackt habe und ausgecheckt bin. Geht es samt Gepäck zum Rhein. Meine Morgenroutine. Ne Runde Hörbuch und ein letztes Mal die Aussicht, die Ruhe und einfach das Leben genießen in LU.

 

10:00 Uhr

Ich brauche Kaffee! Ab zum „Lieblingsbäcker“ wo sich kurze Zeit später Kadda + Familie dazu gesellten. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es dann erstmal zur Wohnung.

13:00 Uhr

Nach einer Runde Animes und Plaudern, gingen wir ein bisschen am Rhein spazieren. Und sackten später in einem Restaurant mit gemütlichen Sofas vor der Tür. Dort gabs hausgemachten Eistee und Schatten. Denn auch heute ist es verdammt heiß!

 

15:00 Uhr

Wir beschlossen uns Pizza zu bestelle und fuhren zurück zur Wohnung.  Dann schauten wir gemütlich weiter ein paar Animefolgen und genossen Pizza & Pasta.

 

17:00 Uhr

Es wird Zeit.

Mit der Straßenbahn ging es zurück zum Mannheimer HBF

und mir kam es vor, als sei es Jahre her, dass ich angekommen bin und gleichzeitig als seien die Tage mit einem Blinzeln vorbei gegangen. Nach ein bisschen Bummeln im Bahnhof wurde es ernst. Der Zug rollte, der Abschied stand bevor.

Schweren Herzens, mit freuchten Augen musste ich einsteigen.

Musste meine Lieblingskadda verlassen und Ludwigshafen, welches ich so sehr ins Herz geschlossen habe, dass ich ich am liebsten dort bleiben möchte.

Sobald ich im Zug war, setze der #Kaddablues ein. Ich vermisste sie sofort. Vermisste die Stadt.

Vermisste die anderen Mädels Diana, Tanja, Steffi und Rica und Lena die ich zum ersten Mal so richtig kennengelernt habe. Freunde die mir schöne Tage beschert haben.

Es war einer der schlimmsten Abschiede.

Tröstlich ist der Gedanke, dass es nicht mehr so lange dauert, bis wir uns wieder sehen.

Auf der Rückfahrt beendete ich dann auch das Hörbuch. (Rezension gibt es hier)

 

Alles im allem war es ein fantastisches Wochenende, das nicht hätte besser sein können.

Danke Mädels!

Eure Jules

 

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